Der Unterschied zu einem klassischen Rückbildungskurs besteht darin, dass nicht der Beckenboden einzeln trainiert wird und nach und nach alle anderen Körperteile zeitgerecht folgen, sonderen das nach der ersten Theoriestunde, mit Ganzkörperübungen, mit steigenden Schwierigkeitsgraden, begonnen wird und der Beckenboden über die Reflexpunkte miteinbezogen und gestärkt werden kann. So können auch Frauen, die ein zu Beginn noch schlechtes Wahrnehmungempfinden für ihr Becken haben, sicher in die Übungen geführt werden und schnell ein großes Erfolgserlebnis haben, womit der erste Sport nach der Geburt von den Teilnehmerinnen auch gern zuhause weiter geführt wird.

Wie  bei der normalen Rückbildungsgymnastik auch, sind die Übungen darauf ausgelegt auch Beschwerden wie Rückenschmerzen, Verdauungsprobleme und Co. wieder zu verbessern.

Darüber hinaus bildet Yoga immer eine vollständige Einheit von Körper und Geist. Mit den im Wechsel angesprochenen großen Systemen wie Parasympatikus und Sympatikus (Yin und Yang), können auch das Gleichgewicht, die  Bauchorgane, alle Muskelgruppen, wie auch die Psyche angeregt und die beiden Hirnhälften miteinander verbunden werden, wodurch die  Übungen den Alltag später erleichtern können und die Vergesslichkeit gemildert werden kann. Wachheit, Klarheit und Konzentration, aber auch der Wunsch mehr für sich selbst zu tun, können gesteiert werden. Die Kombination aus Atemtechniken und Bewegung ist schnell zu lernen, macht Spaß und bedarf keinerlei Vorerfahrungen, da auf jede Teilnehmerin einzelnd eingegangen wird und Alternativübungen bei fehlender Elastizität oder Vorerkrankungen angeboten werden.

 

Übrigens kann eine PDA unter der Geburt oder dem Kaiserschnitt Nerven, die mit für die Beckenbodenstimulation zuständig sind, mitbetäubt haben, sodass es ihnen in einen Kurs schwerer als einer anderen Frau fallen kann die richtigen Bereiche zur Anspannung überhaupt zu finden. Eine Osteopathische Anwendung kann hier sofortige Verbesserung erzielen, egal wie lang die Geburt her ist.